Donnerstag, 9. Juli 2015

Schnee wie Asche





Autor/in: Sara Raasch
Verlag: cbt
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 14.04.2015
Seitenanzahl: 464 Seiten
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: € 14,99 [D]
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Sechzehn Jahre sind vergangen, seit das Königreich Winter in Schutt und Asche gelegt und seine Einwohner versklavt wurden. Sechzehn Jahre, seit die verwaiste Meira gemeinsam mit sieben Winterianern im Exil lebt, mit nur einem Ziel vor Augen: die Magie und die Macht von Winter zurückzuerobern. Täglich trainiert sie dafür mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter, den sie verzweifelt liebt. Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört, das die Magie von Winter wiederherstellen könnte, verlässt sie den Schutz der Exilanten, um auf eigene Faust nach dem Medaillon zu suchen. Dabei gerät sie in einen Strudel unkontrollierbarer Mächte …

Meine Meinung:

Das Cover gefällt mir wirklich sehr. Es ist irgendwie mal was anderes, aber auch individuell und passt vor allem toll zum Buch. Außerdem hat mir der Titel unglaublich gut gefallen!
Die Geschichte an sich fand ich super. Die Autorin hat eine glaubwürdige und vor allem durchdachte und überzeugende neue Welt geschaffen. Die Idee mit den 4 Jahreszeiten fand ich genial und das es um Winter geht gefiel mir noch mehr. Ich liebe den Winter! Zudem ist jedes Land einzeln toll beschrieben und individuell. Man kann wirklich jedem Volk gewisse Sachen zu ordnen, sowohl an Traditionen und Aussehen, als auch an gewissen Charakterzügen. Auch die damit verbundene Magie Thematik war toll eingebaut und passte super zu der Handlung. Der Ablauf der Handlung an sich war stetig spannend, aber jetzt kein Thriller oder dergleichen. Es war einfach eine durchgehende Spannung da mit gewissen Höhenpunkten. Ich fand die Handlung, die Idee und alles drumherum wirklich sehr spannend und interessant. Das hat mir gut gefallen.
Auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Mit Meira hatte ich von Anfang an eine Beziehung und entwickelte mich mit ihr. Theon gefiel mir auch sehr und auch Sir war ein starker Charakter. Auch wenn mich der Name genervt hat, weil ich den Namen immer anders gelesen habe und immer ewig gebraucht habe zu checken, dass das ein Name ist und keine Anrede.
Mather hingegen ist eher ein schwacher Charakter und leider gingen viele Nebencharaktere unter in der Handlung. Meira wächst wirklich übers Buch hinweg und lernt dazu, aber die anderen sind leider oft nebensächlich. Eine Sache die Ausschlag gebend für die Handlung ist war mir leider schon recht früh zu Beginn des Buches klar, obwohl es erst gegen Ende raus kommt. Die Autorin schaffte es zwar mich immer wieder an meiner Idee zweifeln zu lassen, aber am Ende hatte ich ja doch Recht :P.
Der Schreibstil an sich lässt sich schön lesen und war irgendwie total entspannend. Es ist jetzt kein meisterhafter Schreibstil, aber das ganze Buch hinweg habe ich es gerne gelesen und empfand es als sehr angenehm.
Was ich jedoch richtig schade finde und mich gestört hat, ist, dass es ein Mehrteiler werden soll. Dieses Buch ist ein PERFEKTER Einteiler und auch in sich wunderbar schlüssig. Ich hatte am Ende keine Fragen mehr offen. Ich finde es sehr schade, dass daraus wieder ein Mehrteiler werden muss :(. Vielleicht belasse ich es auch bei dem einem Band. Mal sehen.

Fazit: Eine wirklich tolle Idee!

Bewertung: 

1 Kommentar

  1. Klingt doch wirklich gut - Danke für den Buchtipp!

    Liebe Grüße - Lenchen

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© Thousandlifes
Maira Gall